Die Trefferhäufigkeit beschreibt, wie oft ein Spielautomat einen Gewinn erzielt, und sie ist von der Höhe dieser Gewinne getrennt. Sie sagt, auf wie vielen Drehs im Schnitt überhaupt ein Gewinn entsteht, ohne etwas über dessen Größe auszusagen. Dieser Ratgeber geht in Ruhe darauf ein, was die Trefferhäufigkeit bedeutet, wie sie zu anderen Angaben steht und warum ein häufiger Treffer nicht dasselbe wie ein großer ist. Ziel ist ein sachlicher und verständlicher Überblick, damit man das Spiel als Unterhaltung sieht und immer bei einem lizenzierten und vertrauenswürdigen Anbieter spielt.

Was die Trefferhäufigkeit bedeutet

Die Trefferhäufigkeit ist der Anteil der Drehs, die einen Gewinn beliebiger Größe erzielen. Ein Automat mit einer höheren Trefferhäufigkeit erzielt im Schnitt auf mehr Drehs einen Gewinn, während einer mit niedrigerer Trefferhäufigkeit seltener trifft. Sie sagt nichts über die Höhe dieser Gewinne aus, denn ein häufiger Gewinn kann klein ausfallen, sogar kleiner als der Einsatz. Die Angabe ist ein Durchschnitt über viele Drehs und kein Muster, das sich für einen einzelnen Dreh vorhersagen ließe. Die Trefferhäufigkeit beschreibt also die Häufigkeit und nicht die Größe eines Gewinns.

Wie sie zu anderen Angaben steht

Die Trefferhäufigkeit ergänzt die anderen Kennzahlen eines Automaten. Auf Vergleichsseiten wie automatenspiele kaufen finden sich Informationen zu lizenzierten Anbietern und ihren Spielen. Sie ist von der Rückzahlungsquote getrennt, die den langfristigen Durchschnitt des Rückflusses beschreibt, und sie hängt oft mit der Volatilität zusammen, die die Verteilung der Gewinne beschreibt. Zusammen mit diesen beiden Angaben ergibt die Trefferhäufigkeit ein vollständigeres Bild. Wo diese Angaben zu finden sind und wie sie ausfallen, steht im Informationsbereich des jeweiligen Spiels.

Warum häufig nicht groß bedeutet

Ein häufiger Treffer ist nicht dasselbe wie ein großer Treffer. Ein Automat mit hoher Trefferhäufigkeit kann viele kleine Gewinne erzielen, die einzeln unter dem Einsatz liegen, während ein Automat mit niedriger Trefferhäufigkeit seltener, aber mit der Chance auf größere Beträge trifft. Die Trefferhäufigkeit allein sagt daher wenig über den Verlauf einer Sitzung, solange man die Höhe der Gewinne nicht mitliest. Wer eine Reihe kleiner Gewinne nicht mit einem Vorteil verwechselt, ordnet die Angabe richtig ein. Häufigkeit und Größe sind zwei getrennte Eigenschaften desselben Spiels.

Warum sie nichts vorhersagt

Die Trefferhäufigkeit ist ein Durchschnitt über viele Drehs und keine Vorhersage für den nächsten. Jeder Dreh wird unabhängig durch den Zufallsgenerator bestimmt, sodass sich aus der Angabe kein Zeitpunkt für einen Treffer ableiten lässt. Eine Reihe von Drehs ohne Gewinn macht den nächsten nicht wahrscheinlicher, denn jede Runde beginnt neu. Der Hausvorteil bleibt zudem in das Spiel eingebaut, unabhängig von der Trefferhäufigkeit. Wer versteht, dass der Zufall die Grundlage bleibt, liest die Trefferhäufigkeit als groben Anhaltspunkt und nicht als Versprechen.

Wie man die Angabe einordnet

Die Trefferhäufigkeit ist eine nützliche Angabe, solange man sie zusammen mit Rückzahlungsquote und Volatilität liest. Sie beschreibt, wie oft ein Gewinn entsteht, und ergänzt damit das Bild, das die anderen Kennzahlen zeichnen. Der Einsatz pro Dreh bestimmt weiterhin, wie schnell ein Budget verbraucht wird, weshalb ein maßvoller Einsatz eine Sitzung im Rahmen hält. Wer die drei Angaben zusammen liest und im Informationsbereich des Spiels nachschlägt, geht mit realistischen Erwartungen an das Spiel heran. So bleibt die Trefferhäufigkeit ein Anhaltspunkt unter mehreren und keine Aussage für sich allein.

Lizenz und faires Spiel

Damit die Angaben zu einem Spiel und der Zufallsgenerator verlässlich sind, sollte man bei einem Anbieter mit deutscher Lizenz spielen. In Deutschland erteilt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, die Lizenzen und überwacht den Markt. Ein lizenzierter Anbieter wird beaufsichtigt, und die Spiele werden auf ein faires Zufallsergebnis geprüft. Die Lizenzangaben stehen meist im unteren Bereich der Website, und fehlen sie oder sind sie unklar, sollte man einen anderen Anbieter wählen. Nur in einem regulierten Umfeld kann man sicher sein, dass die Angaben zu einem Spiel verlässlich sind und der Zufallsgenerator wie beschrieben arbeitet.

Verantwortungsvolles Spielen

Die Trefferhäufigkeit zu verstehen ist nützlich, doch verantwortungsvolles Spielen steht immer an erster Stelle, denn Glücksspiel kann süchtig machen. Das Mindestalter liegt in Deutschland bei 18 Jahren. Eine hohe Trefferhäufigkeit ist kein Grund, vorab gesetzte Grenzen für Zeit und Geld zu überschreiten. Zudem ist das Sperrsystem OASIS Teil des Spielerschutzes im regulierten Markt, ergänzt durch Werkzeuge wie Einzahlungslimits und Spielpausen. Das Spiel sollte als Unterhaltung gesehen werden und nicht als Möglichkeit, Geld zu verdienen, da jeder Dreh vom Zufall bestimmt wird. Wer Unterstützung braucht, kann sich an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wenden.